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Grundfutter für Pferde

Raufutter: Heu, Heulage und Stroh


Als Grundfutter für Pferde dient in der warmen Jahreszeit im idealen Falle Gras. Aber falls dies nicht in ausreichender Menge zur Verfügung steht  oder aber spätestens mit Ende der Vegetationsperiode muss ein alternatives Futter angeboten werden. Dies ist in der Regel Heu oder Heulage in der Verbindung mit Stroh.


Aber woran erkennt man gutes Heu?

Welche Möglichkeiten gibt es für Pferde mit Heu-(Stabu)Allergie?

Was bedeutet eigentlich Heulage und was ist der Unterschied zur Silage?

Welches Stroh kann man an Pferde verfüttern?

Wo bekomme ich Heu und Stroh?


Aber woran erkennt man gutes Heu?

Gutes Heu für Pferde unterscheidet sich ein wenig von gutem Heu für Kühe: Für Pferde sollte das Heu frühestens zur Blüte, besser noch danach geschnitten worden sein. Dieses Heu ist gröber in der Struktur als früher Geschnittenes und der Eiweiß- und Energiegehalt ist niedriger und damit geeigneter für Pferde. Aber für alle Tiere sollte das Heu, ohne Schmutzpartikel, Schimmel und andere Verunreinigungen sein.

Man erkennt gutes Heu an seiner grünlichen bis gelblichen Farbe, seinem angenehmen Geruch und seiner trockenen Griffigkeit.


Wer mehr wissen möchte: Die VFD (Vereinigung der Freizeitreiter und  -fahrer Deutschlands) stellt eine tolle Broschüre (Pferd und Heu) zum Download bereit: www.vfdnet.de. Absolut empfehlenswert!



Welche Möglichkeiten gibt es für Pferde mit Heu-(Staub-)Allergie?

Auch bei Pferden haben Allergien in den letzten Jahren immer weiter zugenommen. Oftmals wird durch einen nicht richtig behandelten Husten der Grundstein für eine chronische Bronchitis gelegt, bei der die Pferde stark auf Staub, Pollen und Pilzsporen reagieren. Je nach Schwere der Erkrankung gibt es verschiedene Möglichkeiten: für manche Pferde genügt ein Wässern des Heus - dies hat aber den Nachteil des Wasserverbrauchs und des schwierigen Handlings bei Minusgraden im Winter.

Eine weitere Möglichkeit, die sich in den letzten Jahren immer stärker durchsetzt, ist das Bedampfen des Heus. Hier gibt es verschiedene Hersteller von professionellen Geräten,

z. B.:



Oder auch eine preiswerte Selbstbauvariante:

Im Prinzip besteht die Selbstbau-Variante aus einer Tonne (z. B. Mülltonne), einem kleinen Rost und einem Dampf-Tapetenablöser. Mehr dazu  hier und im Blog.


Die andere Alternative ist die Fütterung von sogenannter Heulage, in manchen Gegenden auch als Feuchtheu, Gärheu, Anwelksilage oder Grassilage bezeichnet.


Was bedeutet eigentlich Heulage und was ist der Unterschied zur Silage?

Immer häufiger findet sich auch Heulage als Raufutter in der Pferdefütterung. Bei der Heulage ist das Gras stärker angetrocknet als bei der klassischen Silage. Durch das luftdichte Verschließen findet ein Gärungsprozess statt, der das angetrocknete Gras haltbar macht, aber sich nicht so viele Allergie auslösende Partikel darin befinden. Der Vorteil von Heulage: die etwas kürzere Trocknungszeit und damit das verringerte Risiko des „Verregnens“. Besonders für Allergiker geeignet, da die reizenden Partikel größer bleiben.

Nachteile: Sobald der Ballen geöffnet wird, muss er je nach Witterung innerhalb von ca. 7-10 Tagen verfüttert werden. Dies kann bei einer Pferdehaltung von nur 1-2 Pferden bedeuten, dass man kleinere Ballen benötigt, die deutlich teurer sind, als z. B. große Rundballen.

Zum Weiterlesen empfehle ich diese Seite: www.minirundballen.de


Hier sind Links zu einigen Anbietern (teilweise erhält man die Ballen auch im regionalen Futtermittelhandel - einfach beim Futterhändler anfragen!)

www.koehne-pferdegras.de

www.pferdeheulage.de

www.westfalengras.de

www.naturegreen.de

www.luckylage.de

www.minirundballen.de

www.timo-pack.de

www.horsehage.de

www.heulage.com (Swiss Horse Heulage)

www.boxgrass.de

www.jopack.be (Horse Dinner)

www.goldengrass.eu

www.ballensilage.com (hier findet man verschiedene Anbieter)


Welches Stroh kann man an Pferde verfüttern?

Geeignetes Stroh:

Pferde mögen am liebsten Hafterstroh - aber das in geeigneter Qualität und Menge zu erhalten ist sehr schwierig. Als Alternative eignet sich auch noch Weizenstroh, das ist einfacher zu erhalten. Die meisten Pferde mögen Gersten- und Roggenstroh nicht so gerne, aber einige Pferdehalter bieten dies den Pferden auch an.


Wo bekomme ich Heu und Stroh?

Die Beschaffung:

Am einfachsten ist es, einen Landwirt in der Gegend zu finden. Man kann dafür bei anderen Pferdehaltern nachfragen, oder die einzelnen Höfe abfahren. Fragen Sie gezielt nach Heu für Pferde und lassen Sie sich das Heu zeigen. Ob Sie das Heu selber abholen, oder der Landwirt es zu Ihnen bringt ist eine Sache der Absprache. Sie sollten unbedingt schon über den Preis reden und diesen auch festlegen - es macht keinen guten Eindruck, wenn Sie bei der ersten Lieferung anfangen, den Preis neu zu verhandeln!


Über das Internet findet man bisher wenig Anbieter, hier aber ein paar Links:

www.strohfuchs.de

www.proplanta.de

www.heu-stroh-boerse.de

agrobox.de

www.aromaheu.de (nur regional interessant: Renquishausen)

www.heu-stroh.de (nur regional interessant: Alzenau)

www.landwirt.com (Österreich, aber auch Deutschland)

www.lpv-thueringer-wald.de (regional Thüringen)

hof.ebeling-hoppe.de

www.heu-stroh-neuhoefer.de (Lieferung ab 7t oder Abholung in Köln)


Eine weitere Möglichkeit im Internet sind Pferdeforen oder auch Online-Marktplätze.


Für alle, die sich auch über die Fütterung von Michkühen Gedanken machen, finden sich hier auf dieser Seite interessante Artikel:

http://www.agrarnetz.com/thema/milchkuehe

Das hilft auch bei fundierten Gesprächen mit den Futtererzeugern!

Achtung:

Auch hier darauf achten, daß das Heu für Pferde geeignet ist!

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