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Böden für die Pferdehaltung


Hier können Sie ein wenig Theorie erlesen, oder Sie gehen gleich zum ersten Produkt: Paddockplatten/Kunststoffgitterplatten


Immer mehr Pferdehalter legen Wert auf eine möglichst artgerechte Haltung, d.h. das Pferd soll auch ohne Reiter eine Bewegungsmöglichkeit haben. In der trockenen Jahreszeit ist dies auch gut über regelmäßigen Weidegang darstellbar, aber sobald der Herbst naht,

 stellt der ein oder andere doch fest, dass mit zunehmender Niederschlagsmenge auch schnell Matsch auf den Koppeln und den als Ausläufen genutzten Flächen entsteht.


Eine weitere Fläche für Bewegung sind Reitplätze. Zum Reitplatzbau gehören mehrere Faktoren, daher gibt es zu diesem Thema auch noch eine gesonderte Seite: Reitplatzböden

(in den Tabellen für Kunststoffgitterplatten und Bodenmatten finden Sie auch Angaben, welche sich für den Reitplatzbau eignen.)


Dafür gibt es von den unterschiedlichsten Herstellern Lösungen. Dies kann in Form von Kunststoff-Gitterplatten (Paddockplatten), von Bodenmatten, Gummisteinen oder Kunststoff-Rasengitter sein, die entweder mit oder ohne Unterbau verbaut werden können.

 






Inzwischen bieten auch einige Hersteller „Sandwich“-Lösungen an: Der Unterbau besteht aus Paddockplatten und dazu gibt es passende Gummimatten als Auflage - mehr dazu auf der Seite Paddockplatten Kombisysteme.


Bei der Auswahl ihres Bodensystems sollten Sie sich folgende Fragen stellen:


- Wie stark wird der Boden belastet?

 - Wie viele Pferde mit wie viel Bewegungsdrang?

- je mehr Pferde sich auf der Fläche tummeln, desto wichtiger ist die Belastbarkeit der Paddockplatten. Beachten sollte man auch, die Rutschfestigkeit und bei Pferden mit hohem Bewegungsdrang, die Verbindung der Platten.

 

- Muss der Boden mit schweren Maschinen befahrbar sein?

 - Wenn ja, wie intensiv?

- bei uns liegen seit 10 Jahren Paddockplatten ohne Unterbau, die im Winter ca. 6 mal mit einem Traktor befahren werden, und dies bisher ohne Schäden  überstanden haben. Falls Sie aber häufiger mit schwerem Gerät den Paddock/Auslauf  befahren müssen, sollten Sie auf eine möglichst hohe Belastbarkeit der Platten achten!

 

- Wie ist der Untergrund beschaffen?

 - Sandboden oder Lehmboden, Gefälle oder Kuhle?

- Bei den meisten Platten erfolgt die „Entwässerung“ über ein integriertes Drainagesystem in oder unter der Platte. Sandboden sorgt meist für eine schnellere Entwässerung als Lehmboden.


 - Handelt es sich um Pachtland oder eigenen Grund?

- Bei Pachtland müssen Sie mit dem Verpächter absprechen, ob er eine Befestigung zulässt - bei Paddockplatten ohne Unterbau erhält man dabei meist schneller ein „ja“, als mit Unterbau. Ohne Unterbau können später die Paddockplatten ohne bleibende Schäden wieder entfernt werden.


 - Welcher Hersteller ist am nächsten?

- nein, das ist keine Scherzfrage: Da der Versand meist per Spedition erfolgt, tragen Sie als Käufer die Transportkosten. Je näher der Hersteller (oder sein Lager oder Händler) an ihrem Wohnort ist, desto niedriger sind in der Regel diese Kosten.


 - Sind die Paddockplatten miteinander verzahnt oder nicht?

- das ist entscheidend, um abzuschätzen, ob noch Kosten für eine Umrandung dazu zu rechnen sind.


Bei der Auswahl der Platten sollten Sie auch die Maße beachten.  In der Regel liegen größere stabile Platten besser als kleinere.  Wer seine Platten selbst bei m Hersteller abholen möchte, sollte sich vorher das Gewicht der Platten ansehen - denn dabei kommen teilweise doch erhebliche Gewichte zusammen - dann stellt sich schnell die Frage nach dem geeigneten Anhänger und Zugfahrzeug... Maße und Gewichte finden Sie in der Tabelle.

Praxis-Tipps:


Fragen Sie andere Pferdehalter in der Umgebung nach ihren Erfahrungen - und eventuell ergeben sich so auch Möglichkeiten der „Sammelbestellung“ (oftmals ist der Preis nach Menge gestaffelt).


Fragen Sie bei Händlern  vor Ort nach - manche können günstigere Preise bei den Transportkosten anbieten, da sie mehrere Kunden haben.


Wenn Sie einen Stall oder andere feststehende Bauten in ihrem Paddock oder Auslauf haben, beginnen Sie dort mit der Verlegung: denn Zuschneiden (auch wenn es bei allen Paddockplatten möglich ist) ist aufwendig!

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELW) hat im September 2009 die Leitlinien zur Beurteilung von Pferdhaltungen unter Tierschutzaspekten erstellt.  Hier geht es zur dementsprechenden Seite des BMELV.: www.bmelv.de

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