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Reitplatzbau – darauf kommt es an

 

Rund um den Reitplatzbau ranken sich viele Gerüchte und Halbwahrheiten. Doch für einen guten Reitplatz kommt es vor allem auf die Auswahl guter Materialien an. Begonnen beim Unterbau bis hin zur Auswahl des Reitsandes kommt es auf Qualität an.

 

Grundlage beim Reitplatzbau ist natürlich der bestehende Unterboden (meist eine Wiese). Diese sollte abgetragen werden. Ansonsten kommt es zu Bewegung im Boden- der Reitplatz wird instabil.

 

Eine günstige und funktionierende Variante für den Reitplatzbau ist dabei das zwei schichtige System. Dieses setzt einen ausreichend tragfähigen Untergrund voraus. Hierauf wird die so genannte Trennschicht aufgebracht. Bei Reitplätzen sollte diese idealerweise mit einem Gefälle angelegt werden, damit das Wasser oberflächlich ablaufen kann.

Als Material für die Trennschicht empfiehlt sich z.B. Brechsand. Dieser ist fast überall günstig in Kieswerken und ähnlichen zu beziehen.

 

Nach dem Verdichten der Trennschicht wird die Tretschicht aus Reitsand aufgebracht.

Während man beim Trennschicht-Material keine großen Qualitätsunterschiede feststellen wird, sind diese beim Reitsand enorm.

 

Auf jeden Fall sollten Sie keine lehmhaltigen Sande für den Reitplatz wählen. Nur reine Quarzsande eignen sich im Reitplatzbau.

Doch auch hier gibt es Unterschiede in der Eignung für den Reitplatzbau. Geeignete Reitsande sind staubarm, haben eine runde Körnung und bilden eine hohe Stabilität für den Reitboden.

 

Einen bekannten Anbieter für Reitplatzbau finden Sie hier


(Autor: Daniel Dirkes)

Noch mehr Informationen findet man auf der Seite:

www.reitplatzbau24.com

Weiter zu Anbieter Reitböden

Anbieter Reitböden Gummisteine

Ein weiterer interessanter Anbieter ist dieser:


www.tegra.de


Tegra ist seit über 25 Jahren der Spezialist in der Beratung und im Aufbau von Reitplätzen. Durch spezielle Reitbodensysteme wie unser Ebbe & Flut Reitboden wird der Bewegungsapparat der Pferde geschont und die Leistungen gesteigert. Das Reitbodensystem Ebbe&Flut ist wissenschaftlich und medizinisch erprobt und wird im Turniersport gerne genutzt.

Sie würden Ihren Reitplatz aus Kostengründen lieber selbst bauen? Ob Reitsandboden, Reitrasen oder Zusatz-Komponenten wie Rastermatten, Hackschnitzel, Paddocks, etc., wir beraten und beliefern Reitplatz-Betreiber mit hochwertigen Tretschichten und Reitboden-Systeme.


(Autor: Sascha Wisnatis)


Reitplätze / Reitplatzböden


Grundsätzliches zum Thema Reitboden / Reitplatz


Um einen belastbaren Reitboden zu erhalten, benötigt man in der Regel drei Schichten:



Tragschicht

Die Tragschicht bildet das Fundament, sie muss eben und stabil sein. Das kann ja nach Gegebenheiten, Art des Aufbaus und Art der Nutzung auch der natürliche Boden sein, aber in den meisten Fällen wird ein sogenanntes Mineralgemisch, Schotter oder ähnliches Material verwendet. Hierbei ist wichtig, dass das Material sich miteinander verzahnen kann und trotzdem Wasser durch feine Ritzen nach unten versickern kann.  Die Dicke der Tragschicht ist abhängig vom Unterboden, aber auch von der Art des Aufbaus. So gibt es Bodengittersysteme, die die Funktion der Tragschicht mit übernehmen können.


Trennschicht

Als nächstes erfolgt die Trennschicht, sie soll dafür sorgen, dass die Tretschicht sich nicht mit der Tragschicht vermischen kann und damit der Wasserabfluss verhindert wird. Die Trennschicht kann sowohl aus  natürlichen Materialien wie z.B. Brechsand bestehen oder aus speziellen Bodenmatten oder -gittern. Zur Trennung kann aber auch spezielles Trennschicht-Gewebe verwendet werden (kein Vlies!), das allerdings genau nach Anleitung verlegt werden muss, damit es stabil und sicher liegt.


Tretschicht

Als letztes folgt die Tretschicht. An sie werden je nach Disziplin unterschiedliche Anforderungen gestellt. Sie darf nicht zu rutschig siein, aber auch nicht zu stark die Bewegungen der Pferde abbremsen. Hier finden sowohl spezielle Sande, Sandgemische als auch Kombinationen aus Sanden und verschiedenen Zuschlagstoffen Verwendung. Hierzu nutzt man Quarzsande, als Zuschlagstoffe kommen häufig Vliesflocken oder -fasern zum Einsatz. Alternative Tretschichten ohne Sand können auch Holzhackschnitzel oder bestimmte Textilfasern sein. Eine weitere Möglichkeit ist eine Mischung aus Sand und Holzhackschnizeln, aber auch ein Zwei-Schicht-System der beiden Materialien.


Reitboden-Systeme


Eigentlich gibt es für die meisten Reitböden nur ein Problem: Wasser und zwar entweder zu viel oder zu wenig davon.  Um diese Situation zu verbessern gibt es verschiedene Ansätze:



Ebbe-Flut-System

Hierbei wird permanent für einen gleichbleibenden Flüssigkeitsstand  im Boden gesorgt. Dazu ist ein wasserdichter Unterbau mit einem eingefügtem Drainagesystem erforderlich, das über einen Ausgleichsbehälter stündig für einen gleich hohen Wasserstand auf bzw. im Reitboden sorgt.


Textile Reiböden

Eine weitere Möglichkeit, mit dem Thema Wasser umzugehen, liegt in  der Auswahl des Materials. In den letzten Jahren haben sich textile Reitböden etabliert, die sich dadurch auszeichnen, dass sie einfach kein Wasser aufnehmen und so dauerhaft elastisch und bereitbar bleiben. Achtung: Nicht alle angebotenen Böden sind gleich! Inzwischen musste man feststellen, dass es bei falsch ausgewählten Stoffen zu gesundheitsgefährdender Staubbildung kommt. Daher muss bei der Auswahl unbedingt darauf geachtete werden, dass der Anbieter die Unbedenklichkeit - auch in puncto Grundwasserneutralität - nachweisen kann.

Dazu findet man einen interessanten Artikel auf folgender Seite:

www.pferdewoche.ch


Systeme mit speziellen Bodenmatten oder Bodengittern

Inzwischen auch vielfach bewährt und teilweise speziell für Reitplätze entwickelt sind Kunststoffgitter oder Bodenmatten. Je nach Ausführung können diese sogar in der Lage sein, Trag- und Trennschicht in einem zu sein. Um den Boden noch gelenkschonender zu gestalten  gibt es sogar einen  Hersteller, der unter die Gitterplatten eine elastische Schicht (aus Holzhäcksel  oder Gummigranulat) baut. Bei anderen Herstellern soll diese dämpfende Wirkung durch die Platten selbst erzeugt werden. Der Vorteil des Einsatzes solcher Reitbodengitter liegt in der Materialersparnis, sowohl bei Unterbau, als auch bei Trenn- und Tretschicht. Auch wird ein durchmischen von Trenn und Tretschicht hiermit gut verhindert.

Ein weiteres Argument für solche Systeme: nicht immer gibt es die Möglichkeit auf Pachtland eine stabile Tragschicht aufzubringen, hier kann ein Bodengitter helfen, trotzdem einen Reitplatz anlegen zu können.


Den richtigen Anbieter wählen

Anbieter für den Reitplatzbau gibt es viele - dazu gibt es noch eine Menge Landschaftsbauunternehmer, die diese Leistungen auch anbieten. Hier hilft nur eines, sich ausgiebig informieren. Eine gute Möglichkeit sind immer die Reitplätze in der Umgebung anzusehen - und zwar nicht nur die neu angelegten, sondern auch die schon länger existierenden. Ein Anbieter aus der Region kann durchaus günstiger sein als einer, der von weiter wegkommt, aber auch das muss nicht so sein. Hier hilft es nur, dementsprechende Angebote einzuholen. Vor allen Dingen wer mit Reibbodengittern oder - matten arbeitet, kann hier teilweise durch selber verlegen der Platten Geld sparen. Bei Nicht-Spezialanbietern fragt man am besten nach Referenzen und fragt genau nach, wie etwas gemacht werden soll. Eine gute Informationsquelle bietet auch die folgende (kostenpflichtige) Broschüre:


Reitplatzbau im Freien



Fragenkatalog


Folgende stichwortartige Fragen können dabei helfen, sich schon im Vorfeld einige Gedanken zu machen:


Grundlage des Platzes:


Umweltaspekte:


Zukunft:


Kosten:


Im Folgenden finden Sie noch weitre Anmerkungen von Fremdautoren zum Thema Reitplatzbau: