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Weidezäune für Pferde...


... stellen besondere Ansprüche, denn sie müssen für Pferde geeignet sein, und das bedeutet:



Wer Pferde hält, benötigt auch eine sichere Umzäunung. Hierbei geht es um die Sicherheit von Mensch und Tier: Frei laufende Pferde verursachen immer wieder schwere Unfälle, bei denen sowohl Mensch als auch Pferd gefährdet sind. Ein Weide- oder Koppelzaun muss daher die oben genannten Kriterien erfüllen:


Bei Weidezäunen für Pferde gibt es verschiedene Grundvarianten:



Eine weitere Unterscheidung ist die Unterteilung in:



Bei der Anschaffung des jeweiligen Zaunsystems sollten auch die Handhabung und Lebensdauer betrachtete werden und ebenso die Pflegeintensität.


Weiter unten auf der Seite finden Sie einen kurzen Überblick über die Vor- und Nachteile der einzelnen Zaunsysteme und dem Zaunbau.


Auf den folgenden Seiten finden Sie Angaben zu den verschiedenen Zaunsystemen und Herstellern. Dazu wichtige technische Informationen, die bei der Kaufentscheidung helfen sollen.


Elektrozäune


Die am meisten verwendeten Zäune sind Elektrozäune. Sie sind relativ einfach zu montieren, können sowohl mit festen Zaunpfählen aus Holz, Kunststoff oder geeigneten Metallpfosten kombiniert werden oder als mobile Zäune mit Steckpfählen aus Metall oder Kunststoff eingesetzt werden.


Pfosten

Allerdings steht und fällt jeder Zaun mit seinen Pfählen. Wer einen Elektrozaun als sichere Außenumzäunung für seine Pferde wählt, muss daher auch ein besonderes Augenmerk auf geeignete Pfähle legen. Bei Holzpfählen sollte man nicht nur auf den Durchmesser der Pfähle achten, sondern auch auf die richtige Länge und die Imprägnierung (besonders bei Weichhölzern). Vermehrt gibt es auch Kunststoffpfähle im Handel, die durchaus ein attraktiver Ersatz sein können. T-Pfosten aus Stahl sind auch erhältlich und eigenen sich durchaus auch für feste Zäune.


Abstände der Pfähle

Auch der Abstand der Pfähle zueinander hängt von dem verwendeten Leitermaterial und von den allgemeinen Witterungsbedingungen ab, dazu gibt es passende Informationen vonseiten der Hersteller. Eine gute Sichtbarkeit des Zaunes ist ebenso notwendig - hier bieten sich vor allen Dingen Breitbänder an.


Außenzaun

Wer einen Elektrozaun als Außenzaun einsetzen möchte, hat die Wahl zwischen zwei Systemen: einem Drahtsystem oder einem Breitband-System. Wer einen Glattdraht benutzen möchte, sollte darauf achten, dass er für Pferde geeignet ist. Bewährt hat sich ein kunststoffummantelter Leiter mit Karbonleitern, er ist ca. 7mm dick und weiss, damit gut sichtbar und aufrund seiner Dicke ist die Verletzungsgefahr niedrig.

Ein stabiles Breitband mit einer guten Leitfähigkeit ist ebenfalls als Außenumzäunung geeignet. Wer hier eine Breite von 40 oder gar 60mm wählt, erhält einen gut sichtbaren Zaun. Einige Anbieter bieten die Zäune nicht nur in der Farbe Weiss an, sondern auch in Braun oder Grün, was dem Ganzen noch eine schöne Optik. Allerdings sind die Bänder windanfällig und müssen daher regelmäßig kontrolliert und nachgespannt werden.


Unterteilung / Portionierung innerhalb eines Außenzauns

Bei Unterteilungen innerhalb einer festen Außenumzäunung verwendet man Steckpfosten aus Kunststoff, die es auch in unterschiedlichen Höhen gibt. Hier kann man auch einfache Breitbänder verwenden, vor allen Dingen, wenn die Zäune regelmäßig auf und abgebaut werden. Auch bietet sich hier gut sichtbare Elektrokordel an, da diese meist einfacher in der Handhabung beim Auf- und Abwickeln ist.


Zeit-Spar-System für mobile Zäune

Es gibt inzwischen einen Anbieter, der ein sehr praktisches System für mobile Zäune entwickelt hat, bei dem Elektro-Breitbänder auf Spulen gewickelt sind, die an den Pfählen befestigt werden, sodass man die Bänder nur noch von Pfahl zu Pfahl zieht und sie sich beim Abbau wieder automatisch aufwickeln. Nicht die preiswerteste Lösung, aber die, die am meisten Zeit spart. Mehr Infos gibt es bei Roflexs.


Welche Daten geben Auskunft

Wer die Litzen, Seile und Bänder der unterschiedlichen Hersteller miteinander vergleichen möchte, sollte sich die Werte für Bruchlast, den Widerstand/m, das verwendete Leitermaterial, die Anzahl der Leiter und deren Durchmesser ansehen. Grundsätzlich wird der Leitungswiderstand geringer mit einem größeren Durchmesser und einer größeren Anzahl an Leitern. Damit wird der Spannungsabfall auf der gesamten Länge des Zaunes geringer und damit der Zaun sicherer.


Einsatzgebiete für Litze

Dünne Litze eignet sich eher zum Schutz von Holz- oder Kunststoffquerlatten als zur Verwendung als eigenständige Einzäunung, da sie aufgrund ihrer geringen Dicke nur sehr schlecht wahrgenommen wird. Außerdem ist hierbei die Verletzungsgefahr bei einem versehentliche hineintreten am höchsten, da sich die dünne Litze tief ins Pferdebein einschneiden kann.


Einsatz für Elektroseile

Elektroseile gibt es in unterschiedlichen Stärken, sie sind vor allen Dingen für mobile Zäune sehr praktisch im Handling, da sie sich leichter auf und abwickeln lassen als Breitband.


Breitbänder gibt es in unterschiedlichen Ausführungen

Breitband besteht aus gewebten Kunstsofffäden, die mit elektrischen Leitern verwoben sind. Es gibt sie in Breiten von 10 bis zu 60mm. Oftmals haben sie verstärkte Ober- und Unterkanten, um eine höhere mechanische Belastbarkeit darzustellen. Sehr gut geeignet als sichere Umzäunung sind auch Breitbänder mit Querverbindungen der Leiter, sodass bei einem Leiterbruch nicht gleich der gesamte Zaun ohne Spannung ist.


Angaben zu Herstellern finden Sie auf der nächsten Seite....

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